Das Hauptziel des Sicherheitsglases ist nicht nur der Schutz von Menschen oder Eigentum vor Einbruch, sondern auch der Schutz vor einer Verletzung durch gebrochenes Glas. Sicherheitsglasarten: 1. Einscheibensicherheitsglas – gehärtetes Glas: das gehärtete Glas ist bis um ein Vierfaches beständiger als das Standardglas mit der gleichen Dicke gegenüber Temperaturänderungen, Windbelastung, Einschlägen etc. Es zeichnet sich durch eine erhöhte Biegefestigkeit aus. Dank einer speziellen Wärmebehandlung bei der Fertigung ist es besonders bruchbeständig. Falls es doch zum Bruch kommt, zersplittert die Scheibe auf kleine lose Würfel ohne scharfe Kanten. Somit können verschiedene Verletzungen vorgebeugt werden. 2. VSG - Verbundsicherheitsglas: die Scheibe besteht aus zwei Klarglasscheiben, welche mit einer oder mehreren Schichten einer flexiblen hochfesten Polyvinylbuteralfolie zusammen verbunden sind. Beim Glasbruch bleiben die Glassplitter an der Folie haften, wodurch die steigenden Sicherheitsanforderungen an den Einbruchsschutz sowie auch an die Verletzungsgefahrminimierung erfüllt werden. 3. Drahtglas: Glasscheibe mit einem Drahtgeflecht drinnen, welches Glassplitter beim Glasbruch beisammen hält und eine höhere Sicherheit vor Verletzung gewährleistet. Die Glasintegrität bleibt auch beim Feuer beibehalten.
Sicherheitsklassen gemäß der prEN Norm:
Sicherheitsklassen gemäß der prEN Norm:
Verbundsicherheitsglas
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